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Wie kann Physiotherapie Hunden zu mehr Lebensqualität verhelfen?

  • Autorenbild: Iris Braun
    Iris Braun
  • 27. Juli
  • 2 Min. Lesezeit
Zwei Hunde die nebeneinander sitzen und in die Kamera schauen

Ausgebildete Hundephysiotherapeuten haben die Möglichkeit frühzeitig Auffälligkeiten im Bewegungsapparat zu erkennen – noch bevor sie zu ernsthaften Problemen werden.


Durch gezielte Untersuchungen können:

·       Dysbalancen in der Muskulatur frühzeitig erkannt

·       Muskelverspannungen und Blockaden gelöst

·       Bewegungseinschränkungen von Gelenken und Wirbelsäule identifiziert werden.


Das Ziel: Durch anschließende verschiedene Therapien Schmerzen zu lindern, Verspannungen zu lösen und die Beweglichkeit, das Gleichgewicht und die Koordination zu stärken.


Um dieses Ziel zu erreichen haben Physiotherapeuten, je nach Praxisausstattung und Qualifikationen, folgende Möglichkeiten:


Die passive Physiotherapie:

Hierbei wird der Hund durch die Therapeutenhände behandelt, während er sich entspannen kann. Es wird durch verschiedene Massagegriffe oder Dehnungen die Muskulatur gelockert und durch das Bewegen der Gelenke das Bewegungsausmaß verbessert, damit der Hund sich wieder freier bewegen kann.


Die aktive Physiotherapie:

Hierbei wird der Hund durch den Therapeuten angeleitet aktiv Übungen auszuführen. Oft werden bei diesen Übungen, je nach Ziel und zu behandelndem Körperbereich, Hilfsmittel verwendet wie Cavaletti, aufblasbare Kissen o.ä. Diese Übungen sind auch ein wichtiger Bestandteil des Hausaufgabenprogramms, welches regelmäßig durch den Besitzer durchgeführt werden sollte. Weiterhin beinhaltet der aktive Teil der Physiotherapie die Therapie auf dem Unterwasserlaufband oder Trockenlaufband.


Physikalische Therapien:

Diese umfassen eine Vielzahl von Möglichkeiten die individuell für den Hund ausgewählt und unterstützend zur aktiven und passiven Physiotherapie eingesetzt werden können. Zu den physikalischen Therapien gehören beispielweise die Lasertherapie, Elektrotherapie, Ultraschalltherapie und die Behandlung mit Wärme oder Kälte.

Weiterhin kann bei entsprechender Qualifikation des Therapeuten die Osteopathie oder Chiropraktik dazu beitragen dem Hund zu einem verbesserten Körpergefühl zu verhelfen.


Die aufgeführten Therapiemöglichkeiten werden in der Regel nicht einzeln angewandt, sondern im Rahmen des Therapieplans individuell kombiniert, um die optimale Voraussetzung für eine Verbesserung des körperlichen Zustands zu erreichen.


Sie sind für Hunde jeder Altersklasse geeignet und finden Anwendung sowohl im Rahmen der Gesundheitsprophylaxe als auch zur Rehabilitation nach Unfällen oder Operationen.


Bitte beachten Sie: Die Physiotherapie ersetzt nicht den Besuch beim Tierarzt, kann jedoch eine begleitende Unterstützung bieten.


Quellenangabe des verwendeten Bildes: Michel van der auf pixabay

 
 
 

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